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Ein Blick voraus auf’s Altstadtfest ‚zwanzig17‘

Am 25.08.2017 – 18.00 Uhr an der Rathaustreppe

Die ersten Blicke richten sich nun schon auf das kommende Altstadtfest: Mit einem lachenden und einem – sagen wir… – trüberem Auge.

Zum dreiundzwanzigsten Male sieht Görlitz seinem Altstadtfeste entgegen, eben so oft war das Fest zu eröffnen, doch wir rechnen dieser Art längst in Bürgermeister-Generationen:

Und wahrlich begleiten wir Siegfried Deinege – für uns die Oberste-Bürger-Generation III. – selbst nun schon zum sechsten Male auf seinem Eröffnungsrundgang. Gerade noch war’s 2012 – da war ihm die Amtskette im Rahmen des Altstadtfestes erst noch zu verleihen.

Kinder, sind wir jung geblieben!

Aber zurück im Jahre 2017: Traditionell wird sich der Oberbürgermeister mit Gefolge zur Füßgängerbrücke an den Mühlen dies- und jenseits des reißenden Stromes begeben.
Fast möchte man Anleihe nehmen beim „Dinner for one“:

~ So wie im letzten Jahr? ~ So wie jedes Jahr, James! ~ Ich werde mein Bestes tun. ~

Das Beste auf der Brücke ist auch nötig, um unbeschadet das Weitere verfolgen zu können, es geht hinauf zur Peterskirche hin zum Untermarkt.

Wohl endet’s dort vorerst mit dem gleichen Gewimmel – allerspätestens zum Faßanstich brechen alle Dämme – und alles nimmt seinen Lauf. So wie im letzten Jahr? …so wie jedes Jahr!

!Doch halt!

Eines wird nun anders sein:
Wer zur Eröffnung des Feuerwerkes am Sonntag wieder seine Blicke nach oben, an die Front des Hauses am Obermarkte richtet, wird nichts sehen oder hören. Und auch wenn`s das Auge trüben sollte:

Diese Fenster bleiben stumm – die Eröffnungs-Fanfare von da oben ist – wie so vieles am Feste:

Einfach nur: Geschichte!

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Auf zu …: Neuen Scherben! Der 19. Tippelmarkt in Görlitz beginnt

Am 15.07.2017 um 10.00 Uhr am Heroldsbrunnen zu Görlitz

Natürlich käme niemand auf die Idee, die Töpferei wohl mit Scherben gleichzusetzen!

Nur am Beginn des Tippelmarktes erinnert eine nachgestellte Szene an den „König Drosselbart“ der Gebrüder Grimm, in diesem Märchen nun ein trunkener Husar sein Pferd in den Marktstand der Königstochter (selbige inkognito, versteht sich!) lenkt und eben nur Scherben hinterläßt. Gibt’s ja im wahren Leben gar nicht!

Weiter geht es von dort weg bis zur Eröffnung des Tippelmarktes, der zum ersten Male nicht auf dem kompletten Obermarkte stattfindet, vielmehr jetzt seine Ausdehnung über die Brüderstraße hin zum gesamten Untermarkte und eben da seine Bühne hat.

Wir müßten weit in den Analen zurückblättern um auszuzählen, wie oft nun die Herolde diese Eröffnung begleitet haben.

Jedenfalls ist am Jahre 2006 leicht festzumachen, daß wir im Rahmen unserer eigenen 10-Jahres-Feier schon freundschaftliche Verbindungen zum Tippelweibe Marianne und dem singenden Töpfer Günter Meißner hatten:
Vormittags die Eröffnung des Tippelmarktes und die ganz große Show dank unserer Gäste aus Günzburg und Westewitz, am Abend im Maschinenhaus der Brauerei der Große Einzug der Gäste – auch des Tippelmarktes.
Wenigstens 11 Teilnahmen sind so zu rekonstruieren, die abschließende Darbietung an der Bühne mit dem Singen der Heimat-Weise „Die Landeskrone..“ nun schon Tradition und Erwartung.

Also dann: Auf zur – mindestens gesichert – zwölften Eröffnung des Tippelmarktes mit dem Erteilen des Marktrechtes, Böllerschuß und Bänkelsang des Töpfers!
Dem Handel ein gutes Geschäft und für uns – na sagen wir mal: Toi, toi, toi und ein kühles „Getränk danach“, den Durstlöscher Nummer 1!

 

Zum Gedenken an Herrn Manfred ten Bosch, Geschäftsführer der Landskron-Brauerei

Mit vielen Freunden des Landskron-Bieres gemeinsam haben wir erfahren müssen, daß der Geschäftsführer unserer Brauerei, Herr Manfred ten Bosch plötzlich verstorben ist.

Die Landskron-Herolde kondolieren auf diesem Wege seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestehen.

Unsere Zusammentreffen waren zwar selten, aber das Entgegenkommen war offen vom ersten Augenblick an und schon bald haben sich beschwingte Plaudereien entwickelt. Zuletzt erst bei der Eröffnung des Braufestes im Juni 2016. In dieser Art hat er fortgesetzt, was uns als „Landskron-Herolde“ nun schon im 21. Jahre unseres Bestehens diese enge Verbundenheit zur Brauerei unseres Heimatbieres empfinden läßt.

Gerne wären wir in diesem Sinne auch noch viele Schritte gemeinsam gegangen.

Seinen Hinterbliebenen wünschen wir jetzt die Kraft und die Zuversicht, diesen Verlust zu ertragen und aus der Trauer heraus all jene Guten Zeiten in der Erinnerung zu haben, wie Freunde und Wegbegleiter sie für uns alle beschrieben haben und wir sie selbst erleben durften.

Mit unseren Gedanken sind wir nun bei der Familie von Herrn ten Bosch und allen, die ihn schätzen lernen konnten.

Für die Landskron-Herolde
Herold Detlef

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Zum 22. Male Altstadtfest in Görlitz

Das große Treffen in Familie, von Heimkehrern und Hierbleibern, Gästen aus Nah und Fern, Mann und Maus, Landsleuten und Nachbarn – über den reißenden Strom hinweg.

…fast spüren wir noch die Enge auf der Altstadtbrücke vom letzten Jahr, sind eben froh, daß alles heil blieb – an Mensch und Instrument unversehrt – da rufet schon das nächste Fest.

Das darf man inzwischen schon sagen: Es ist eine Tradition, die das Fest so beginnen läßt:
Die ersten Fanfarentöne erklingen an der Rathaustreppe, sodann begibt sich der Zug mit Oberbürgermeister und sonstig honorigen Damen und Herren im Gefolge hin zur Mitte besagter Altstadtbrücke, um dort den Bürgermeister von Zgorzelec zu treffen:

Zur Zeremonie führen die die Landskron-Herolde nunmehr ihre dritte Generation Oberbürgermeister und zusammen vereinen diese schon eine Amtszeit von 18 Jahren.

Jetzt wollen gar viele das Spektakel sehen, wenn sich die Oberbürgermeister gegenseitig zum Feste einladen – hier das Altstadtfest, gleich an der Brücke das Jakuby-Fest beim „Nuppern“. Mit kleinen Geschenken werden Freundschaften nicht verdorben, sie untersetzen die Wünsche beider einander für fröhliche, unbeschwerte Feste, zahlreiche Erlebnisse und ein ausgelassen launiges Feiervolk.

Erst dann löst sich der Knoten auf der Brücke „…und ich atme frei…“, die Luft wird auch gebraucht, gleich folgt der Aufstieg hoch zur Peterskirche, über den Waidhausplatz und das Pflaster der Weberstraße zur Bühne am Untermarkte.

Einige Ansprachen und Gaukeleien, jetzt ist es gleich soweit: Der Bieranstich gibt endlich das Fest frei und 3 Tage nun befindet sich die Altstadt im kulinarisch-kulturellem Ausnahmezustand.

Erst am Sonntag wird das Feuerwerk den Abschluß bilden. Da kommt es noch einmal auf die Minute an: Die Straßenbahn muß durch sein – der Moderator das Stichwort sprechen – dann erklingt noch einmal die Fanfare zum Feuerwerk. Und alles hat ein Ende – vorläufig jedenfalls.

 

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Großschönau webt Geschichte

So ist das Festwochenende der ostsächsischen Gemeinde überschrieben und ein umfangreiches Programm begleitet die Feierlichkeit.

«160 Jahre Frottierweberei» und «350 Jahre Damastweberei»

Großschönau hüllt sich also an diesem Wochenende in Damast und Frottiergewebe.

Manches wird wohl auch vom Wetter abhängen – auf jeden Fall aber die Frage, ob uns nach dem Auftritt vielleicht sogar Frottiertücher gereicht werden müssen.

Wir – die Landskron-Herolde – nehmen nämlich die Masche auf, hüllen uns am Samstag in unsere Gewänder, und führen einen kleinen Umzug in den Museumsgarten hinein.

Markant alleine diese Entstehungsgeschichten, nur einen historischen Wimpernschlag auseinander:

Unsere Landskron-Brauerei in Görlitz wird nachgerade 147 Jahre jung – was hatte dieses 19. Jahrhundert doch mit solch hochehrwürdigen Handwerken hervorgebracht! Respekt!

Für das Fest und seine Besucher, für die Zukunft des Handwerkes in der Region und ein bißchen auch für unseren Auftritt: Toi, toi, toi…!

www.ddfm.de/museum/

 

 

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Bierzug in Eibau 26.06.2016

Bierzug Eibau

Zum 24. Male bereits erinnert die Äberla‘sitzer Gemeende Kuttmarschdurf in diesem Jahre mit dem „Eibauer Bierzug“ an eine Fehde aus dem 15. Jahrhundert, als gegenseitig Biertransporte überfallen wurden.

Heute geht es wesentlich friedlicher zu ~ man überfällt sich quasi im Einverständnis zum gegenseitigen Mundraub und öffnet bereitwillig… alle Zapfhähne.

Dieses Spektakel gestalten die Herolde zum 14. Male als direkt Beteiligte mit: Als Eskorte für das Görlitzer Landskron-Bier und natürlich als Mundräuber bei den anderen Brauereien.

Die Bewachung der eigenen wertvollen Fracht erfolgt nun auf dem Wagen selbst, zur Abschreckung werden ab und an Fanfarensignale verblasen.

Den Besuchern am Rande der 3,7 km langen Strecke kommt so manches Bier und den Kindern unsere Himbeer-Brause zugute. Mit diesem Wegezoll war uns dann auch ein sicheres Durchkommen möglich und – neuerdings sogar noch ein blühender Tauschhandel mit den Gurkenzwickern aus dem Spreewald.

… und weil mehr Gurken in einen Eimer passen, als Flaschenbier… gleich noch ein lohnendes Geschäft.

 

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